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Info-Tag bei Metoba: Blick unter die Oberfläche

Ein Beruf im Imagewandel: Wer sich früher für das Metier des Galvaniseurs entschied, hatte nach landläufiger Meinung nicht gerade das große Los gezogen. Ständiges Hantieren mit gefährlichen Chemikalien ist schließlich nicht jedermanns Sache.

Doch die Situation hat sich gründlich geändert. „Heutzutage ist das kein Arbeiten in der Giftküche“, sagt Georg Tillmann mit Blick auf strenge Umweltstandards und hohe Sicherheitsvorkehrungen. Tillmann muss es wissen –er ist Leiter des technischen Vertriebs der Lüdenscheider Firma Metoba Metalloberflächenbearbeitung GmbH. Vom Beruf des Oberflächenbeschichters – so heißt der Galvaniseur heute- zeigt sich Tillmann selbst begeistert.

Diese Begeisterung versuchte er mit seinen Kollegen jetzt auch wieder dem potenziellen Nachwuchs zu vermitteln – beim inzwischen siebten „Tag der Ausbildung“ im Metoba-Firmensitz an der Königsberger Straße. Gekommen waren diesmal rund 30 Schüler der Hauptschule am Stadtpark. Die wurden zum Auftakt des Info-Nachmittags von Metoba-Geschäftsführer Dr. Sven Hering begrüßt. Danach klärten Tillmann und Metoba-Ausbildungsleiter Konstantinos Pulios über die Firma und den Beruf des Oberflächenbeschichters auf. Dann ging es direkt in die Werkshallen.

Dort konnten die Schüler an sieben Stationen die Facetten des Beschichter-Handwerks erkunden. Ansprechpartner waren die aktuellen Metoba-Auszubildenden.

Tenor des Info-Nachmittags: Der Oberflächenbeschichter gilt in der modernen Arbeitswelt als gefragter Spezialist, dem sich gute Verdienst- und Aufstiegsmöglichkeiten bieten. Oberflächenbeschichtung findet dabei breite Anwendung – Im Handy-Innenleben ebenso wie in der Flugzeugtechnik.

Und beschichtet ist auch schon der einfache Schlüssel-Anhänger. Einen solchen konnten sich die Schüler bei ihrem Besuch selbst vergolden und als Souvenir mit nach Hause nehmen.

Quelle: Lüdenscheider Nachrichten